Bericht des Aufsichtsrats

Im vergangenen Geschäftsjahr nahm der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erneut mit großer Sorgfalt wahr. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Regelmäßige und anlassbezogene, schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands haben uns zeitnah und umfassend über die Lage des Unternehmens informiert, insbesondere über die Geschäfts- und Finanzlage, die Personalsituation, die Investitionsvorhaben sowie Fragen der Unternehmensplanung und der strategischen und organisatorischen Entwicklung. Regelmäßig tagten wir, wie bisher, zu ausgewählten Punkten auch ohne den Vorstand.

Für das Unternehmen bedeutende Geschäftsvorgänge haben wir auf Basis der Vorstandsberichte ausführlich erörtert. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen und Zielen wurden hinterfragt und vom Vorstand im Einzelnen erläutert. Zu den Berichten und Beschlussvorschlägen des Vorstands gaben wir nach gründlicher Prüfung und Beratung unser Votum ab. Über die intensive Arbeit im Plenum und in den Ausschüssen hinaus standen insbesondere der Aufsichtsratsvorsitzende wie auch weitere Aufsichtsratsmitglieder in vielfältigem Kontakt mit dem Vorstand, um sich über die aktuelle Geschäftsentwicklung und wesentliche Geschäftsvorfälle zu informieren sowie Fragen der Strategie, der Planung, der Risikolage, des Risikomanagements und der Compliance zu beraten.

Im Berichtszeitraum traten keine Interessenkonflikte bei Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern auf, die im Bericht des Aufsichtsrats offenzulegen wären.

Schwerpunkte der Arbeit im Aufsichtsratsplenum und in den Ausschüssen

Zentrale Themen unserer Beratungen mit dem Vorstand waren die Überarbeitung strategischer Zielsetzungen sowie die Fortentwicklung der Unternehmensorganisation und des internationalen Produktionskonzeptes. Die Analyse des Geschäftsverlaufs in den Segmenten und Regionen bildete einen weiteren Schwerpunkt, ebenso umfangreiche Investitionsvorhaben an verschie­denen Standorten. Kontinuierlich setzten wir uns überdies mit der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens sowie den Perspektiven ausgewählter Marktbereiche auseinander. Unter ­Berücksichtigung einer Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex beschäftigten wir uns zudem mit der Effizienz unserer eigenen Tätigkeit.

2015 fanden vier turnusmäßige Aufsichtsratssitzungen statt. Gegenstand regelmäßiger Beratungen im Plenum waren die Entwicklung der KSB Aktiengesellschaft und des Konzerns, vornehmlich die Auftragseingangs-, Umsatz-, Ergebnis-, Vermögens- und Beschäftigungslage, die aktuelle wirtschaftliche Situation, die Strategie sowie Investitions-, Desinvestitions- und Akquisitionsprojekte. Eingehend beschäftigten wir uns mit den weltweiten Service-Aktivitäten und ihrem fortgesetzten Ausbau. In wenigen Fällen evidenter struktureller Schwierigkeiten entschlossen wir uns, den Vorschlägen des Vorstands auf Veräußerung der betroffenen Einheiten zuzustimmen.

Auf welchen Wegen KSB das für die nächsten Jahre geplante Wachstum realisieren kann, ließen wir uns vom Vorstand regelmäßig ausführlich darstellen, einschließlich der zugrunde liegenden methodischen und strategischen Überlegungen. Notwendige Investitionen haben wir vor einer erforderlichen Freigabe stets kritisch hinterfragt und ihre Umsetzung begleitet. Der Aufsichtsrat gab in diesem Zusammenhang erhebliche Mittel frei, um die Werke konzernweit auf einem hohen technischen Niveau zu halten. Zwecks möglichst kundennaher Fertigung stimmten wir dem Antrag des Vorstands zu, unsere indischen Produktionskapazitäten auszubauen. Mehrfach befassten wir uns mit dem Status der fortgeführten Erweiterungsarbeiten bei unserer US-­Tochtergesellschaft GIW Industries, Inc., welche gut vorankommen. Nach Abschluss erster Teilschritte zur Modernisierung der Gießerei im deutschen Werk Pegnitz gingen die neuen Anlagen im Herbst letzten Jahres planmäßig in Betrieb. Für den Erhalt eines bedeutenden chinesischen Auftrags über die Lieferung von Pumpen war es notwendig, wie schon berichtet, lokale Fertigungseinrichtungen auszubauen. Seit Abschluss dieser Arbeiten lassen wir uns über den Status der Auftragsabwicklung vom Vorstand fortlaufend informieren. Von der erfolgreichen Durchführung des anspruchsvollen Projekts erwarten wir eine nachhaltige Stärkung der Marktposition von KSB. In einigen Ländern waren der Beginn oder die Ausweitung von Geschäftsaktivi­täten mit dem Erwerb von Immobilien verbunden; dabei erörterten wir jeweils die langfristige Wirkung solcher Maßnahmen.

Angesichts des fortschreitenden Wandels im Energiesektor befassten wir uns weiterhin mit den Auswirkungen dieser einschneidenden Marktbewegungen auf unser Geschäft. Im Fokus stand die Optimierung der Fertigungskapazitäten innerhalb unseres internationalen Produktionsverbunds. Hierzu vom Vorstand vorgestellten Überlegungen unterzogen wir einer kritischen Prüfung, sowohl hinsichtlich konzeptioneller Aspekte als auch erster Umsetzungsschritte.

Wiederholt Gegenstand der Tagesordnung war die Fortentwicklung der Unternehmensorganisation. Besondere Aufmerksamkeit widmeten wir der Verringerung des internen Verwaltungs­aufwands, etwa durch die Schaffung zentraler Dienstleistungseinheiten und die Reduktion der Anzahl von Konzerngesellschaften. Ein Austausch über die mittlerweile abgeschlossenen ­Arbeiten zur hochautomatisierten Generierung steuerungsrelevanter Kennzahlen in den Bereichen Controlling und Finanzen rundete diese Aktivitäten ab. Der regelmäßig vom Vorstand ­erläuterte Stand der Maßnahmen zur Stärkung unserer wertebasierten Unternehmenskultur bildete einen weiteren zentralen Gegenstand unserer Betrachtungen. Das vom Vorstand in diesem Zusammenhang letztes Jahr vorgestellte neue System zur Personalbeurteilung und -entwicklung erwies sich nach erster Erprobung als geeigneter Ansatz, um die Performance von Mitarbeitern und Unternehmen kontinuierlich zu steigern.

Im Zuge der September-Sitzung erörterte der Aufsichtsrat ausführlich produktionstechnische, logistische und vertriebliche Lösungen, um das Wachstum des Unternehmens im außereuropäischen Raum zu fördern. Digitale Lösungen im Kontext von „Industrie 4.0“ wurden anhand konkreter Beispiele vorgestellt. Wegen deren Orientierung an neuesten Marktentwicklungen und der strikten Ausrichtung auf den Kundennutzen erwarten wir davon signifikante Impulse für die Erreichung unserer strategischen Ziele. Bei der Besichtigung der modernen technischen Anlagen am Standort Frankenthal machten wir uns ein Bild von der praktischen Umsetzung der zuvor präsentierten Ansätze. Weiter legten wir die Zielgröße für den Frauenanteil im Vorstand für die Zeit bis zum 30. Juni 2017 fest; danach verbleibt es beim derzeitigen Stand von null Prozent, da wir innerhalb dieses Zeitrahmens keine realistische Möglichkeit für weibliche Nachbesetzungen erkennen können. Ferner informierten wir uns über ausgewählte Produkt- und Funktionsbereiche des Konzerns. In der Dezember-Sitzung lag ein Schwerpunkt auf der Behandlung des vom Vorstand vorgestellten Programms, um die Effizienz in allen Konzern­bereichen zu erhöhen. Mit diesem anspruchsvollen Vorhaben sollen die Prozesse und Kosten­strukturen in den nächsten beiden Jahren spürbar verbessert werden, parallel zu den kundenorientierten strategischen Aktivitäten. Daneben standen der Verlauf des zu Ende gehenden Geschäftsjahres und die Planungen für das Folgejahr im Mittelpunkt der Beratungen.

Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben arbeitete der Aufsichtsrat 2015 mit fünf Ausschüssen. Sie bereiten sowohl Beschlussfassungen als auch besondere Themen zur Erörterung im Plenum vor. Darüber hinaus treffen sie – soweit gesetzlich zulässig – in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich eigene Entscheidungen. Diese Aufteilung hat sich in der praktischen Arbeit ­bewährt. Die Ausschussvorsitzenden berichten in den Plenumssitzungen regelmäßig und umfassend über die Inhalte und Ergebnisse der Arbeit in den Ausschüssen.

Im Vorfeld der Neuwahlen von Aufsichtsratsmitgliedern durch die Hauptversammlung, zuletzt am 6. Mai 2015, bereitet der Nominierungsausschuss die entsprechenden Wahlvorschläge des Aufsichtsrats vor. Dafür trat er im Berichtsjahr einmal zusammen. Bei der Suche und Evaluierung geeigneter Kandidaten, die über fachliche Expertise und Industrieerfahrung verfügen ­sollen, ist die längerfristige Nachfolgeplanung ein wesentlicher Gesichtspunkt.

Der Ausschuss Unternehmensentwicklung befasst sich mit der strategischen Entwicklung des Unternehmens, mit dessen jährlicher Planung und Finanzierung sowie mit Technologie-Themen. In vier Sitzungen im Berichtsjahr behandelte er besonders die Gebiete Strategiecontrolling, Produktionsmanagement und Innovation sowie wiederholt größere Investitionen, etwa in Frankreich und Indien. Die Diskussion der Entwicklung bestimmter Produktbereiche stand ebenso auf der Tagesordnung wie die Begleitung von Akquisitionen und ausgewählten Projekten. Breiten Raum beanspruchte beispielsweise die Beschäftigung mit dem strategischen Ausbau des Armaturengeschäftes; trotz unverkennbarer Erfolge in den letzten Jahren sieht das Gremium hier noch beachtliche Potenziale, die es auszuschöpfen gilt. An den Ausschusssitzungen nahmen neben den verantwortlichen Vorstandsmitgliedern auch die Leiter der zuständigen Fach­abteilungen teil.

Der Personalausschuss hielt im Berichtsjahr vier Sitzungen ab. Er behandelt hauptsächlich Fragen der Vorstandsvergütung einschließlich der Ausgestaltung der jeweiligen Anstellungsverträge sowie sonstige Vorstandsangelegenheiten. Entscheidungen zur Vorstandsvergütung trifft das Aufsichtsratsplenum, wobei der Ausschuss regelmäßig vorbereitend tätig wird. Im Berichtsjahr diskutierte das Gremium außerdem Personalentwicklungsfragen, um Handlungsbedarfe für die Besetzung von Vorstands- und unmittelbar nachgeordneten Führungspositionen frühzeitig zu erkennen und aufzugreifen. Auf Vorschlag des Gremiums verlängerte der Aufsichtsrat am 27. Oktober 2015 die Bestellung des langjährigen Vorstandsmitglieds und Arbeitsdirektors Dr. Peter Buthmann um ein weiteres Jahr, d. h. bis zum 30. Juni 2017. Die Überschreitung der für Vorstandsmitglieder festgelegten Regel-Altersgrenze um wenige Monate hat der Aufsichtsrat hierbei befürwortet. Ferner unterbreitete der Ausschuss dem Plenum Vorschläge zur ­Beschlussfassung über die neuen rechtlichen Anforderungen zur Teilhabe von Frauen an Führungspositionen. Die Ausschussmitglieder beteiligten sich auch 2015 an regelmäßigen Veranstaltungen mit Mitarbeitern verschiedener Führungsebenen, um den unmittelbaren Gedankenaustausch zu fördern.

An den vier Sitzungen des Prüfungsausschusses nahmen stets ein Vorstandsmitglied sowie mehrfach der Abschlussprüfer und die Leiter relevanter Fachbereiche teil. Der Ausschuss erörterte in erster Linie den Jahres- und Konzernabschluss 2014 nebst den entsprechenden Prüfungsberichten des Abschlussprüfers. Das Gremium bereitete auch die selbstständige Prüfung der Abschlüsse, der Lageberichte und des Gewinnverwendungsvorschlags durch den Aufsichtsrat vor. Darüber hinaus legte es Schwerpunkte für die externe Abschlussprüfung 2015 fest. Ferner diskutierte der Ausschuss mit dem Vorstand den Halbjahresfinanzbericht für das Berichtsjahr. Im Zuge der Ausschreibung des Abschlussprüfungsmandats analysierte der Ausschuss die eingehenden Angebote und unterbreitete dem Plenum einen Vorschlag zur Wahl des Abschlussprüfers durch die letztjährige Hauptversammlung. Hernach beauftragte er diesen entsprechend mit der Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2015. Die Unabhängigkeitserklärung des Abschlussprüfers wurde gemäß der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex (Ziffer 7.2.1) eingeholt und das Fortbestehen der Unabhängigkeit überwacht. Das Gremium befasste sich zudem mit der Überwachung des Rechnungs­legungsprozesses, des Risikomanagementsystems – unter Berücksichtigung relevanter Berichte der Innenrevision – sowie mit der Wirksamkeit des internen Kontroll- und Revisionssystems, einschließlich der Compliance.

Der Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG musste im vergangenen Geschäftsjahr nicht einberufen werden.

Corporate Governance und Entsprechenserklärung

Der Aufsichtsrat hat die Entwicklungen der Corporate-Governance-Standards im abgelaufenen Geschäftsjahr fortlaufend beobachtet. Über die Corporate Governance bei der KSB Aktien­gesellschaft berichten Vorstand und Aufsichtsrat gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corpo­rate Governance Kodex als Bestandteil der Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289a HGB. Am 2. Dezember 2015 gaben sie gemeinsam eine aktualisierte Entsprechenserklärung nach § 161 AktG ab und machten diese den Aktionären auf der Website der Gesellschaft zugänglich. Die KSB Aktiengesellschaft entspricht den Empfehlungen des Kodex bis auf wenige Ausnahmen.

Jahres- und Konzernabschlussprüfung 2015

Die Abschlussunterlagen nebst dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanz­gewinns sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers sind allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zugegangen. Sie wurden im Prüfungsausschuss am 17. März 2016 sowie im Aufsichtsratsplenum am 23. März 2016 intensiv behandelt und vom Vorstand jeweils ausführlich erläutert. Der Abschlussprüfer nahm an den Beratungen beider Gremien teil, berichtete über die Ergebnisse der Prüfung und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat hat den nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht der KSB Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2015 sowie den auf der Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellten Konzernabschluss und den Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2015 nebst dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft.

Die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Mannheim, hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der KSB Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2015 sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2015 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die dem Abschlussprüfer vom Prüfungsausschuss für das Berichtsjahr aufgegebenen besonderen Prüfungsschwerpunkte umfassten im Wesentlichen die ­Validität der Bewertungsprämissen ausgewählter Geschäfts- oder Firmenwerte, die Vollständigkeit der Anhangsangaben (insbesondere bei Pensionen, Finanzinstrumenten und Beziehungen zu nahe­stehenden Unternehmen und Personen) sowie die ordnungsmäßige Erstellung des Abhängigkeitsberichts. Über seine Feststellungen erstattete der Abschlussprüfer schriftlich und mündlich Bericht.

Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen zu Jahresabschluss, Konzernabschluss, Lagebericht und Konzernlagebericht. Gemäß der Empfehlung des Prüfungsausschusses billigt er die vom Vorstand aufgestellten Abschlüsse; der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns der KSB Aktiengesellschaft, insbesondere die angesichts des deutlich gesunkenen Jahresergebnisses verringerte Dividende, hält der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung für angemessen; er schließt sich ihm an.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Den vom Vorstand nach § 312 AktG aufgestellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2015 hat der Abschlussprüfer ebenfalls geprüft und diesem ­Bericht den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

„Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

  1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
  2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war.“

Vorstandsbericht und Prüfungsbericht wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig überlassen und waren auch Gegenstand der Beratungen im Prüfungsausschuss sowie im Plenum. Der Abschlussprüfer nahm an den Beratungen beider Gremien teil, berichtete über die wesent­lichen Ergebnisse der Prüfung und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Sowohl auf Empfehlung des Prüfungsausschusses als auch nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung im Aufsichtsratsplenum erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den vom Vorstand aufgestellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.

Veränderungen in Vorstand und Aufsichtsrat

Die erneute Verlängerung der Bestellung von Herrn Dr. Peter Buthmann zum Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor wurde vorstehend bereits erwähnt. Herr Prof. Dr. Michael Hoffmann-­Becking legte sein Amt als Aufsichtsratsmitglied zum Ablauf der letztjährigen Hauptversammlung nieder. Als seinen Nachfolger wählte diese Herrn Prof. Dr. Dieter-H. Hellmann sowie erneut Herrn Dr. Martin Auer zu Aufsichtsratsmitgliedern. Die Herren Prof. Dr. Hellmann und Dr. Jost Wiechmann schieden durch Amtsniederlegung Ende August bzw. Dezember 2015 aus dem Aufsichtsrat aus. An ihrer Stelle wurden Herr Günther Koch sowie Frau Gabriele Sommer, jeweils durch Beschluss des Amtsgerichts Ludwigshafen am Rhein, ab 8. September 2015 bzw. 1. Januar 2016 zu Aufsichtsratsmitgliedern bestellt. Herr Klaus Kühborth legte sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender – unter Beibehaltung seiner Aufsichtsratsmitgliedschaft – zum Ablauf des 10. September 2015 nieder; zum Nachfolger in dieser Funktion wählte der Aufsichtsrat Herrn Dr. Thomas Seeberg. Der Aufsichtsrat dankt den Ausgeschiedenen für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie Herrn Kühborth für die umsichtige Führung des Gremiums in den letzten Jahren.

Dem Vorstand, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen aller Konzernunternehmen dankt der Aufsichtsrat für ihre erneut konstruktive und engagierte Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Frankenthal, den 23. März 2016

Der Aufsichtsrat

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